Andalusien Sehenswürdigkeiten und Tipps

Andalusien liegt im Süden von Spanien und zählt zu den abwechslungsreichsten Ferienregionen des Landes. Badeurlaub an den traumhaften Stränden, Städtereisen nach Sevilla, Granada oder Cordoba oder Touren durch die bezaubernden Landschaften des Hinterlandes. Andalusien bietet für jeden Urlaubswunsch den passenden Rahmen. Die Küste Andalusiens bietet beste Bedingungen für alle Arten des Wassersports. Die Naturschönheiten des Hinterlandes lassen sich beispielsweise während einer Wander- oder Radtour erkunden. Freunde des Golfsports finden in Andalusien mehr als 100 erstklassige Plätze mit tollem Panorama.

Schönsten Strände Andalusiens

So abwechslungsreich wie Andalusien selbst sind auch die Strände. Kilometerlange Sandstrände wechseln sich ab mit kleinen Buchten, Klippen und zerklüfteten Felswänden. Dazu gibt es Kieselstrände mit kristallklarem Wasser.

Der zur Gemeinde Tarife gehörende Strand von Bolonia zählt zu den letzten noch unberührten Stränden der iberischen Halbinsel. Neben dem kristallklaren Wasser begeistert er vor allem mit seinem feinen weißen Sand. Von der Küste aus bietet sich ein schöner Blick auf die marokkanische Hafenstadt Tanger. Mit der Düne von Bolonia befindet sich hier noch eine bemerkenswerte natürliche Sehenswürdigkeit. Lohnenswert ist zudem ein Ausflug zur römischen Stätte von Baelo Claudia.

Der Zahara de los Atunes bei Cadiz ist einer der bekanntesten Strände Spaniens. Hier tummeln sich allerlei Prominente aus Politik und Unterhaltung. Durch die malerischen Sonnenuntergänge blickt man bis zum afrikanischen Kontinent. Charakteristisch sind die Naturschlammgebiete, deren Schlamm für Hautbehandlungen genutzt wird.

Wer es romantisch mag wird von der wunderschönen Bucht der Gemeinde Nerja begeistert sein. Die zerklüfteten Klippen und Felsformationen geben ihr ein wildes und verwegenes Aussehen. Rund um den Strand laden typische andalusische Dörfer zu einem Besuch ein.

Der feine Sandstrand von Cabopino in Marbella verfügt über einen Abschnitt für FKK-Anhänger. Im angrenzenden Naturschutzgebiet Strand von Cabopino in Marbella. Der ideale Ort, um bei Sonnenschein einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

Sevilla – Traumstadt in Andalusien

In kaum einer europäischen Stadt beginnt der Frühling so früh wie in Sevilla. Bereits im Februar sorgt die Frühlingssonne für angenehme Temperaturen. Im März steigt das Thermometer auf über 20 Grad. Die Zeit um Ostern ist ideal, um die Schönheiten Sevillas zu entdecken. Sevilla ist die Stadt des Stierkampfs und des Flamencos. Das Leben spielt sich hier zum großen Teil draußen ab. Alleine im Stadtgebiet gibt es mehr als 3.000 Restaurants, Bars und Bodegas.

Das Wahrzeigen Sevillas ist die gotische Kathedrale Santa María de la Sede, mit ihrem 97 Meter hohen Glockenturm. Die mit zahlreichen Kunstschätzen ausgestattete Kathedrale zählt zu den größten Kirchen der Welt. Highlights ist neben dem Hauptaltar das Grabmal von Christopher Kolumbus. Vom Glockenturm aus bietet sich ein traumhafter Blick über die Stadt.

Südöstlich von der Kathedrale befindet sich das königliche Schloss Alcázar. Es ist eine der ältesten Schlossanlage Europas und besitzt eine wunderschöne Gartenanlage. Sowohl die Kathedrale wie auch das Schloss gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Direkt am Ufer des Guadalquivir befindet sich die große Stierkampfarena sowie der alte Wachturm Torre del Oro. Die Promenade ist Ausgangspunkt für Rundfahrten auf dem Fluss.

Torre del Oro in Sevilla

Bild: © SeanPavonePhoto – fotolia.com

Weitere Sehenswürdigkeiten Sevillas sind die zahlreichen Feste und Festivals. Höhepunkt ist dabei die Osterwoche Semana Santa und der Feria de Abril im Frühjahr. Während dieser Zeit sollte das Hotel möglichst frühzeitig reserviert werden.

Granada als Symbol für das maurische Spanien

Für viele ist Granada die schönste Stadt Spaniens. In jedem Fall ist die Stadt am Fuße der Sierra Nevada eine der interessantesten. Die beiden bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen auf zwei gegenüberliegenden Hügeln, welche durch das enge Tal des Darro getrennt sind: die Alhambra und der Albaicín.

Die Alhambra ist eine im 13. bis 14. Jahrhundert erbaute prachtvolle maurische Residenz. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und der größte Publikumsmagnet. Die komplette Burganlage umfasst eine Fläche von 13 Hektar. Für die Besichtigung sollten Besucher sich in jedem Fall einen vollen Tag Zeit nehmen. Neben der allesumfassenden Festungsmauer sind besonders die Zitadelle, die Nasridenpaläste sowie der Palast Karls des Fünften sehenswert. Auf dem Gelände befinden sich noch weitere Gebäude wie Kirchen und Klöster.

Der Albaicín ist das älteste Viertel von Granada. Weiße Häuser, verwinkelte Gassen und kleine Plätze lassen auch heute noch den Hauch des Orients durch das Viertel wehen. Zur Entspannung gibt es zahlreiche Restaurants mit typisch nordafrikanischen Gerichten.

Oberhalb auf dem Hügel befindet sich mit dem Mirador de San Nicolás einer der schönsten Aussichtspunkte. Der Blick auf die Alhambra ist ebenso traumhaft wie der auf die schneebedeckten Hügel der Sierra Nevada. In der Unterstadt sind besonders die Mirador de San Nicolás sowie die Königskapelle sehenswert. Hier haben Isabella und Ferdinand II. ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Malaga – die Hauptstadt der Costa del Sol

Malaga liegt im Zentrum der Costa del Sol und begeistert mit attraktiven Museen, schönen Kirchen und aufregenden Festen. Mit der Kathedrale Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación befindet sich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten direkt im Stadtzentrum. Die Kirche wurde zwischen 1528 und 1782 erbaut und besitzt mit einer Länge von 117 und einer Breite von 72 Metern erhebliche Ausmaße.

Nordöstlich der Kathedrale liegt am Plaza de la Merced das 2003 eröffnete Picasso Museum. Am selben Platz kann auch das Geburtshaus des Künstlers besichtigt werden. In südlicher Richtung liegen mit dem römischen Amphitheater und der maurischen Residenz Alcazaba wichtige Zeugen der über 3.000-järhigen Stadtgeschichte.

In Malaga wird das ganze Jahr über ausgiebig gefeiert. Im Februar findet hier wie überall in Andalusien der farbenfrohe Karneval statt. Die Osterwoche Santa Semana ist das wichtigste Fest der spanischen Katholiken. Immer am zweiten Freitag im August wird das große 10-tägige Sommerfest gefeiert.

Las Alpujarras – Naturschönheiten der Sierra Nevada

Das Hochtal begeistert mit einer traumhaften Gebirgslandschaft sowie sehenswerten Dörfern und kleinen Städten. Die Ortschaft Trevélez auf 1.470 m Höhe ist vor allem für ihren luftgetrockneten Schinken bekannt. Zudem ist das Dorf ein beliebter Ausgangspunkt für anspruchsvolle Bergwanderungen durch die Sierra Nevada.

Die Spuren der Mauren sind auch heute noch an vielen Orten des Alpujarras zu sehen. Soi nutzen die Bauern nach wie vor deren ausgeklügeltes Bewässerungssystem. Zudem wurden viele Häuser im typisch maurischen Stil erbaut.

Ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist die Alpujarra Alta an den südlichen Abhängen und Tälern der Sierra Nevada. Die Bergdörfer Pampaneira, Bubión und Capileira im Barranco del Poqueira liegen malerisch und sind immer einen Besuch wert. In den Restaurants werden die typischen Spezialitäten der Region gereicht.

Naturpark El Torcal de Antequera

Der Naturpark El Torcal de Antequera zählt zu d

en landschaftlichen Highlights in der Provinz Malaga. Felsentürme ragen bis zu 1.370 Meter in die Höhe. Enge Schluchten und Höhlen dringen fast senkrecht in Tiefe. Von den Aussichtspunkten bietet sich ein herrlicher Blick auf die Berge der Umgebung.

Der Naturpark ist Heimat von zahlreichen Vogelarten wie Gänsegeier und Uhus. Bergziegen und Steinböcke klettern majestätisch die Felslandschaft entlang. Die karge Felslandschaft ist mit Sträuchern und wilden Pflanzen bedeckt. Im Frühling verwandelt sich die Natur in prächtig blühende Wiesen. In der Region sind mehr als 30 unterschiedliche Orchideenarten zu finden.