Ermita de Puig de Maria

Die Gründung der Einsiedelei Ermita de Puig de Maria geht zurück auf ein Marienwunder aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.

Vor gut 650 Jahren führten drei glaubensstarke Damen ein gottgefälliges Leben, nicht weit oberhalb des Calvari. Eines Nachts sah eine von ihnen, direkt nach dem Abendgebet, ein seltsames Licht auf dem gegenüberliegenden Berg. Schnell machte sie ihre Freundinnen auf das Leuchten aufmerksam und gemeinsam Blick auf den Puig de Mariaüberlegten sie was zu tun sei. Als das Leuchten auch in den nächsten Nächten immer wieder erschien verständigten sie den Rektor von Pollenca. Nachdem dieser sich die Geschichte der drei Matronen angehört hatte versammelte er die Stadtpfarrer um sich und gemeinsam machten sie sich auf den Weg das Geheimnis zu erkunden.

Oben auf dem Berg fanden sie eine einsame Marienfigur im Gras liegen. Nach kurzer Beratung entschied man, dass die Figur in der Pfarrkirche von Pollenca aufgestellt werden sollte. Doch die Maria schien damit überhaupt nicht einverstanden und so war es den Menschen nicht möglich sie von d

er Stelle zu bewegen. Man erzählt das acht starke Männer nicht in der Lage waren die Figur anzuheben.

Die Geistlichen und Bürger der Gegend namen das als göttliches Zeichen an und so wurde entschieden an diesem Ort eine Kapelle zu errichten.

Insgesamt zogen in den folgenden Jahren 20 Klosterfrauen in die Einsidelei wo sie neben der Ermita und der Kapelle auch eine Schule unterhielten.