El Hierro

Die kleinste Insel der Kanaren ist El Hierro, ein Tauchparadies unter ihren Schwestern. Sie bietet nur knapp 1.000 Gästebetten, diese dafür in wunderschönen Fincas, Apartments und Ferienhäusern die zumeist von Privat vermietet werden.

Bis zur Entdeckung Amerikas im 15. Jahrhundert galt El Hierro als das letzte feste Land im Westen Europas. Daher definierte man im Jahre 150 hier den Null-Meridian an dem sich viele Navigations- und Landkarten der damaligen Zeit orientierten. Ihre Lage als äußerstes Ende der westlichen Welt verdanke die Insel auch das Christoph Kolumbus von hier aus zu seiner Entdeckungsreise nach Amerika startete.

Im 19. Jahrhundert bekam die Insel einen eher zweifelhaften Ruf als Madrid begann sie als Verbannungsinsel für allerlei unbequeme Politiker, Militärs und Freigeister zu benutzen.

Klassische Badestrände hat die Insel so gut wie keine zu bieten, eine besondere Faszination für jeden Taucher und Schnorchler bietet aber das bunte Unterwasserleben vor dem Kontrast des schwarzen Lavagesteins.
Besonders sehenswert ist auch der El Golfo, ein gigantisches Tal das durch den W

egbruch eines Vulkans entstand.

Auch El Hierro bietet, wie ihre Schwestern die anderen Kanaren, eine bunte Vegetation die sich von Lavafeldern bis hin zu regenwaldähnlichen Bereichen erstreckt und jede Wanderung zu einem Erlebnis werden lässt.

Sehenswürdigkeiten auf El Hierro