Fischerdörfer auf El Hierro
El Hierro ist zum größten Teil von Steilküste umgeben. Daher gibt es auf der Insel nicht all zu viele
Küstenorte. Einige Fischerdörfer gibt es natürlich dennoch auf El Hierro.
Am bekanntesten ist sicherlich La Restinga, das sich in den letzten Jahren zu einem beliebten
Reiseziel entwickelt hat und als sonnenreichster Ort der Insel gilt. Vor allem Taucher haben das
ehemals vom Fischfang geprägte Dorf für sich entdeckt, da sich vor der dortigen Küste ein
traumhaft schönes Tauchrevier erstreckt. Obwohl der Ortskern durch den Bau von einigen
Appartementanlagen und Hotels viel von seiner Ursprünglichkeit verloren hat, konnte sich La
Restinga zumindest teilweise seinen alten Charme erhalten. So kann man im Hafen auch heute noch
den frischen Fang an der Mole oder auch direkt vom Schiff kaufen. Von den einladenden Bars und
Restaurants der Uferpromenade aus kann man den Fischern bei der Arbeit zusehen.
Völlig gegensätzlich wirkt da das ehemalige Fischerdorf Pozo de las Calcosas ganz im Norden der
Insel. Von der an der Steilküste gelegenen Kapelle Ermita San Lorenzo führt eine steile Treppe zu
dem am Fuße der Abbruchkante gelegenen, alten Dorf. Hier stehen neben wenigen neueren
Bauwerken hauptsächlich labyrinthartig angeordnete, kleine, strohgedeckte Steinkaten und
verleihen dem Ort eine ganz eigene Atmosphäre.
Aufgrund der Unwirtlichkeit und der Gefahr von Steinschlägen wohnt hier im Winter niemand
mehr. Einheimische nutzen den Ort gerne als Sommerquartier. Die eigentümliche Atmosphäre des
Ortes und zwei ausgezeichnete Fischrestaurants sind einen Besuch und den recht beschwerlichen
Ab- und vor allem Aufstieg in jedem Falle wert.
Quellenhinweise zu den Bildern:
rechts: © Coverman / PIXELIO
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