Geschichte
Die Pyrenäenhalbinsel Spanien wurde nach ihren Ureinwohnern, den
Basken und den Iberern, benannt. Im 11. Jahrhundert v. Chr. siedelten
sich die Phönizier an der Südküste an; die berühmteste
von ihren Kolonien war Cádiz (Gades).
Von der römischen Bezeichnung "Hispania" (phöniz.
"Küste der Klippschliefer"; was die Phönizier für
Klippschliefer hielten, waren in Wirklichkeit Kaninchen) leitet sich
die Bezeichnung Spanien ab.
Durch die jahrhundertelange arabische Vorherrschaft, deren Erbe sich
sowohl in der Sprache als auch in der Architektur niederschlug, wurde
das Land besonders geprägt.
Mit der Vertreibung der Mauren von der iberischen Halbinsel und der
Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien
vorübergehend zur Weltmacht auf.
Im 16. Jh. bringen Kriege und das Gründen von
Kolonien in der ganzen Welt (z.B. in Südamerika) eine Vormachtstellung
in Europa und viel Reichtum ein. Spanien wird bei seinen Kriegen aber
auch immer häufiger vernichtend zurückgeschlagen.
Im 17. und 18. Jh. löst Philipp V aus Kastilien
die Habsburger vom Thron ab.
Im 19. Jh. versucht Napoleon Spanien zu erobern, wird
aber wenige Jahre darauf vom ehemaligen spanischen König wieder
vom Thron abgelöst. In Spanien herrschen Unruhe und Machtkämpfe.
Die Monarchie wird kurzzeitig abgelöst
von der Staatsform einer Republik. Aufgrund der Unruhen im Land verliert
Spanien alle Kolonien.
1923 bis 1930 errichtet General Primo de Rivera eine
Militärdiktatur. Diese bricht allerdings bereits 7 Jahre nach Beginn
zusammen, da eine Republik ausgerufen wird
1936: General Francisco Franco kommt nach dem Bürgerkrieg
an die Macht. Er führte mit den Nationalisten eine faschistische
Diktatur.
1975: Franco stirbt und Juan Carlos I. demokratisiert
Spanien.
1978: Spanien führt eine neue Verfassung ein.
1986: Spanien tritt der EU (Europäische Union)
bei.
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studieren.
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