Peníscola

Peniscola

Bild: © ivanabramkin – fotolia.com

Nicht unweit von Valencia liegt das malerische, kleine Städtchen Peníscola im Bundesstaat Castellon.

Beeindruckend wächst der 64 Meter hohe Fels, a

uf den die Altstadt von Peniscola erbaut ist, aus dem Meer. Der Kern der Altstadt bildet die ursprüngliche Burg, die im Mittelalter vom berühmten Templerorden auf den Grundmauern einer alten, maurischen Feste erbaut wurde. Obwohl sie mit ihrem Stiel irgendwo zwischen Spätromantik und Gotik her schlicht ist, ist sie doch eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Sie steht für Besichtigungen offen
und es werden auch deutschsprachige Führungen angeboten.

Bekannt ist die Stadt auch als Residenz des so genannten Anti-Papst. 1411 bezog Benedikt XIII, vom Volk auch Papa Luna genannt, in der Burg Residenz und agierte von dort aus in dem festen Glauben der wahre katholische Papst zu sein.

Aber nicht nur geschichtliches zeichnet die Stadt aus. Auch den Badefreunden hat die Stadt einiges zu bieten. Im Norden erstrecken sich über 10km lange Sandstrände und im Süden bilden die Steilwände des Berges malerische kleine Buchten.

Bekannt ist Peniscola auch für seine kulinarischen Schätze. Als alte Fischerstadt mit Tradition ist die Stadt besonders für ihre frischen Fische und Meeresfrüchte berühmt.

Der große Vorteil von Peniscola besteht aber auch darin, dem ausländischen Tourismus noch nicht wirklich erschlossen zu sein. Wenn man also wirklich einmal Urlaub in Spanien unter Spanieren machen will dann ist man in diesem malerischen Ort gut aufgehoben. Besonders wenn Abends der große Mond über den sanften Wellen des Meeres steht.