Die Pyrenäen
An der Grenze von Frankreich und Spanien liegt ein sehr bekanntes Gebirge, nämlich die Pyrenäen. Diese sind nicht nur wegen ihrer Schönheit sehr bekannt, sondern haben für Touristen auch noch einige andere Vorzüge zu bieten.
Die Pyrenäen sind besonders für Liebhaber der Natur interessant, da es im spanisch-französischen Gebirge einige Tier- und Pflanzenarten gibt, die sonst nur sehr selten auf der Welt zu finden sind. Zu diesen Tieren zählen unter anderem auch Braunbären, Adler, Murmeltiere und Schmetterlinge, die man in den Pyrenäen antreffen kann.
Zudem findet man in den Pyrenäen mehr als 4000 verschiedene Arten von Pflanzen, die für ein grünes Erscheinungsbild des Gebirges sorgen. Neben vielen Bäumen und Gräsern findet man in den Pyrenäen aber auch einige farbenfrohe Blumen wie etwa Lilien.
In den Pyrenäen gibt es gleich drei Nationalparks, von denen zwei zum spanischen Teil des Gebirges gehören. Der erste der beiden Nationalparks ist der Ordesa y Monte Perdido, der nach dem Berg Monte Perdido bekannt ist, welcher zum Welterbe der UNESCO gehört. Desweiteren ist der Ordesa y Monte Perdido sehr wichtig für Europa, da dort viele Arten von Tieren von Pflanzen leben, die es woanders nicht mehr in Europa gibt.
Der zweite Nationalpark ist der Aigüestortes i Estany di Sant Maurici, der geographisch gesehen zu Katalonien gehört. Im Aigüestortes i Estany di Sant Maurici findet man sehr viele Vogelarten, unter anderem den Auerhahn, das Schneehuhn oder den Steinadler. Aber auch Molche und Schlangen haben ihr zu Hause im Aigüestortes i Estany di Sant Maurici gefunden.
Viele Menschen dürften die Pyrenäen auch von der bekanntesten Radrundfahrt der Welt, der Tour de France, kennen, die an mehreren Tagen durch die Pyrenäen führt. Man sagt den Etappen in den Pyrenäen nach die härtesten der gesamten Tour zu sein, weshalb viele Fahrer dort aus dem Wettbewerb aussteigen.
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rechts:© Siegbert Heinecke / Pixelio |