La Palma
San Miguel de la Palma, oder auch einfach nur La Palma, gehört mit einem Alter von knapp zwei Millionen Jahren zu den Jüngsten der kanarischen Inseln.
Sie ist auch einer der kanarischen Inseln der man ihre vulkanische Herkunft noch am ehesten ansieht. Ein in Nord-Süd-Richtung verlaufender Kamm von Vulkankegeln teilt die Insel in zwei Bereiche die sogar unterschiedliche klimatische Bereiche aufweisen.
Im südlichen Teil der Insel gibt es auch noch aktive Vulkane. Beim letzten Ausbruch 1971 entstand der Vulkan Teneguía, der auch heute noch unter wissenschaftlicher Beobachtung steht, da er nicht erloschen ist sondern nur als ruhend gilt.
Besagter
Vulkankamm auf La
Palma sorgt aber auch für ein Klima auf der Insel, das zu einer
ganzjährig grünen Vegetation führt. Diese üppige
Natur hat der Insel auch die Namen La Isla verde - die grüne Insel
und La Isla bonita - die schöne Insel eingebracht. Diese faszinierende
Gegend bietet von Lavafeldern über die typische mediterrane Vegetation
bis hin zu Lorbeerwäldern, die schon fast Regenwald-Charakter aufweisen,
eine ungeahnte Vielfalt an Vegetationszonen.
Vom Massentourismus ist die Insel La Palma weitestgehend verschont
geblieben. Das Angebot von knapp 8000 Betten besteht zum größten
Teil aus Ferienwohnungen. Wandern
auf La Palma ist recht beliebt und lockt ähnlich wie Mountainbike
fahren auf Gran Canaria einige Touristen an.
Eine weitere Besonderheit La Palmas ist, das Aufgrund der vielen Observatorien die, wegen der Wolkenfreiheit auf der Insel gebaut worden sind, jegliche Leuchtreklame verboten ist. Im Juli 2007 wurde auf La Palma dann auch das weltweit größte Observatorium eingerichtet.
Sehenswürdigkeiten
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