Timanfaya Nationalpark
Auf den Kanaren gibt es sehr viele Touristen, die jedes Jahr auf eine der 13 Inseln kommen um zu feiern, sich zu entspannen und das warme Klima der Inselgruppe zu genießen. Neben den klimatischen Bedingungen sind aber die Nationalparks wichtig, die ebenfalls eine Vielzahl von Touristen anlocken kann.
Einer dieser Nationalparks ist der Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote, der in Spanien auch als Montañas del Fuego bekannt ist, was übersetzt so viel heißt wie Berge des Feuers. Durch den Namen des Nationalparks ist auch schon die Entstehung beschrieben, denn der Nationalpark ist durch einen Vulkanausbruch im 18. Jahrhundert entstanden.
Will man eine Rundreise durch den Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote unternehmen, so muss man dies per Bus tun, eine andere Art der Rundreise gibt es nicht. Während der Busreihe wird selbstverständlich an einigen interessanten Orten Halt gemacht um den Touristen die Möglichkeit zu geben, Fotos zu schießen und sich die Umwelt des Parks etwas genauer anzusehen.
Im Timanfaya Nationalpark kann man vor allem Gesteinsformationen und Vulkane sehen, die das Landschaftsbild von Lanzarote prägen und überall zu finden sind. Vegetation findet man im Timanfaya Nationalpark nur wenig, meistens gibt es nur spärliche Sträucher und Büsche.
Dafür gibt es aber einige Demonstrationen seitens der Parkwächter, die die Rundreisen durch den Park Montañas del Fuego leiten. Da der Boden immer noch Hitze ausstrahlt, werden beispielsweise Heuballen verwendet, die bei Berührung mit dem Boden prompt Feuer fangen. Die Temperaturen des Bodens liegen nur wenige Meter unterhalb der Oberfläche bei 400-700 Grad Celsius, was Spielraum für einige Vorführungen bietet und die Touristen im Montañas del Fuego immer wieder fasziniert.
Quellenhinweise zu den Bildern:
rechts: © Selina (Linchen) / PIXELIO
links: © Viola Wunderlich (viro) / PIXELIO
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