Sierra Nevada
Die Sierra Nevada hat auf den ersten Blick einen für spanische Verhältnisse normal klingenden Namen. Übersetzt man diese allerdings ins Deutsche, so kommt der Name "schneebedecktes Gebirge" zustande. Dieses schneebedecktes Gebirge ist das höchste Gebirge Spaniens und auch das der gesamten Iberischen Halbinsel mit Portugal im Schlepptau.
Weit im Süden des Landes, in der Region Andalusien befindet sich die Sierra Nevada, die am höchsten Punkt rund 3480 Meter hoch ist. Der Gipfel an dieser Stelle nennt sich Mulhacén und ist damit der höchste Punkt der Länder Spanien und Portugal. Allerdings ist der Mulhacén nicht der einzige Gipfel über 3000 Meter, es gibt noch zwei weitere, den Pico del Veleta und den Alcazaba.
In der Sierra Nevada gibt es mehrere Orte, die für den Wintersport hergerichtet wurde, zum Beispiel Sol y Nieve, in dem schon eine alpine Skiweltmeisterschaft sowie eine Weltmeisterschaft im Mountainbiken stattgefunden haben. Deshalb eignet sich die Sierra Nevada auch für Touristen, die gerne einmal auf die Skipiste möchten.
Aber nicht nur um Touristen nach Spanien zu bringen ist die Sierra Nevada sehr wichtig, der Großteil der Fläche des Gebirges ist zum Nationalpark ernannt worden, der natürlich zum einen ebenfalls Touristen anlockt, zum anderen aber die Natur der Sierra Nevada schützen soll. Immerhin finden sich auf den Gipfeln der Sierra Nevada einige Pflanzen- und Tierarten, die unbedingt geschützt werden sollten.
Eine Besonderheit gibt es zudem in der Sierra Nevada. Das Gebirge reicht nämlich teilweise an die Mittelmeerküste in Andalusien herein, was für eine interessante Ansicht sorgt. In Almería beispielsweise gibt es einige Steilhänge, die direkt an das Mittelmeer führen, was definitiv ein spannender Anblick ist.
Quellenhinweis Foto:
rechts: © Wolf&Marg / Pixelio
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