Peníscola
Nicht unweit von Valencia liegt das malerische, kleine Städtchen
Peníscola im Bundesstaat Castellon.
Beeindruckend wächst der 64 Meter hohe Fels, auf den die Altstadt
von Peniscola erbaut ist, aus dem Meer. Der Kern der Altstadt bildet
die ursprüngliche Burg, die im Mittelalter vom berühmten Templerorden
auf den Grundmauern einer alten, maurischen Feste erbaut wurde. Obwohl
sie mit ihrem Stiel irgendwo zwischen Spätromantik und Gotik her
schlicht ist, ist sie doch eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten
Spaniens. Sie steht für Besichtigungen offen und es werden auch
deutschsprachige Führungen angeboten.
Bekannt ist die Stadt auch als Residenz des so genannten Anti-Papst.
1411 bezog Benedikt XIII, vom Volk auch Papa Luna genannt, in der Burg
Residenz und agierte von dort aus in dem festen Glauben der wahre katholische
Papst zu sein.
Aber
nicht nur geschichtliches zeichnet die Stadt aus. Auch den Badefreunden
hat die Stadt einiges zu bieten. Im Norden erstrecken sich über
10km lange Sandstrände und im Süden bilden die Steilwände
des Berges malerische kleine Buchten.
Bekannt ist Peniscola auch für seine kulinarischen Schätze.
Als alte Fischerstadt mit Tradition ist die Stadt besonders für
ihre frischen Fische und Meeresfrüchte berühmt.
Der große Vorteil von Peniscola besteht aber
auch darin, dem ausländischen Tourismus noch nicht wirklich erschlossen
zu sein. Wenn man also wirklich einmal Urlaub in Spanien unter Spanieren
machen will dann ist man in diesem malerischen Ort gut aufgehoben. Besonders
wenn Abends der große Mond über den sanften Wellen des Meeres
steht.
Ein sehr beliebtes Getränk aus Spanien ist der Pina Colada Cocktail
und Sangria.
|